218 по немецкому языку за 11 класс  Будько А.Ф., Урбанович И.Ю.

№218 по немецкому языку за 11 класс Будько А.Ф., Урбанович И.Ю.

авторы: Будько А.Ф., Урбанович И.Ю.

учебник


Немецкий 11 класс Будько 2012 страница 218

Ich habe die Kupala-Symbolik zu meiner Lebensaufgabe gemacht. Ich möchte diese Glücksblume für mein Volk erobern2, damit mein Volk ewig glücklich leben kann."

3) Lesen Sie den Text noch einmal, finden Sie im Text Schlüsselwörter, schreiben Sie sie aus und erzählen Sie über das Kupala-Fest nach den Schlüsselwörtern.

1) Der belarussische Volkskalender. Was ist das? Was steht da?

2) Lesen Sie über den belarussischen Volkskalender. Können Sie jetzt auf die Fragen genauer antworten?

Der belarussische Volkskalender

Die Ostslawen markierten in den Volkskalendern ihre Feste, Spiele und die Zeit der landwirtschaftlichen Arbeit. Die Wochentage im Kalender wurden in weibliche und männliche unterteilt. Der Montag war z. B. nicht nur ein männlicher, starker Tag, an dem es sich lohnte, Gurken, Kürbisse und Erbsen zu pflanzen, sondern auch ein Unglückstag, an dem es sinnlos war etwas zu bauen oder eine Reise zu machen. Der Dienstag war auch männlich, zählte aber zu den Glückstagen. Der Mittwoch war weiblich, ungerade und mager. Am männlichen Tag Donnerstag war es verboten, Gemüse zu pflanzen. Der Freitag war ein weiblicher, ungerader, magerer Tag. Einige hielten ihn sogar für einen Unglückstag, da das belarussische Wort für „Freitag" (pjatniza) ähnlich klingt wie das Wort für „Trinker" (pjaniza). Der Samstag war ein weiblicher Tag, an dem nur Arbeiten im Haushalt erlaubt waren, aber man durfte keine Wäsche waschen. Es war gut an diesem Tag das Vieh auf die Weide zu treiben. Am weiblichen Tag Sonntag waren alle Arbeiten verboten. Es war nur erlaubt, Flachs anzubauen. Die Verletzung dieser Kalenderregeln führte dem Volksglauben nach zu verschiedenen Unglücksfällen.

Der belarussische Volkskalender hatte viele Feste und damit verbundene Sitten und Bräuche. Jede der vier Jahreszeiten hat ein großes Volksfest. Um ein großes Fest gruppieren sich die anderen Feste. Die vier großen Volksfeste sind mit der Winter- und Sommersonnenwende verbunden. Zu den großen Festen gehören Ostern (im Belarussischen „Wjalikdsen") im Frühling, Kupalle / Kupala-Fest (Badenacht) im Sommer, Pokrow im Herbst, Weihnachten (im Belarussischen „Kaljady") im Winter. Man pflegt heute die Volksfeste mit großer Liebe und Achtung.

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