213 по немецкому языку за 11 класс  Будько А.Ф., Урбанович И.Ю.

№213 по немецкому языку за 11 класс Будько А.Ф., Урбанович И.Ю.

авторы: Будько А.Ф., Урбанович И.Ю.

учебник


Немецкий 11 класс Будько 2012 страница 213

Die belarussische Sprache gehört zu der Sprachfamilie der slawischen Sprachen. Zusammen mit dem Ukrainischen und dem Russischen bildet sie die Untergruppe der ostslawischen Sprachen. Eine etwas entferntere Verwandtschaft besteht zu den westslawischen Sprachen (Polnisch, Tschechisch) und den südslawischen Sprachen (Kroatisch / Serbisch und Bulgarisch). Die russische Sprache und die belarussische stehen einander sehr nah. Unterschiede liegen hauptsächlich in der Aussprache und im Wortschatz. Die grammatischen Strukturen sind ähnlich.

Neben der belarussischen Schriftsprache existiert eine eigenartige Mischform mit dem Russischen. Die belarussischen Dialekte stehen im Westen von Belarus dem Polnischen nahe, im Osten an der russischen Grenze dem Russischen und im Süden dem Ukrainischen.

Der Status der belarussischen Sprache hat sich geschichtlich mehrmals geändert. Heute kann man feststellen, dass immer mehr Menschen und nicht nur auf dem Lande Belarussisch sprechen. Belarussisch wird in den Schulen und an den Universitäten unterrichtet.

Sprechen Sie Belarussisch? Welche Sprachen spricht man in Ihrer Familie / in Ihrem Wohnort?

Die belarussische Sprache beeinflussen nicht nur die Sprachen der Nachbarländer, sondern auch die deutsche Sprache. Wissen Sie das? Können Sie einige Beispiele anführen?

1) Lesen Sie den Text. Hier erfahren Sie mehr über die Einflüsse der deutschen Sprache im Belarussischen.

Deutsche Einflüsse im Belarussischen

Die Geschichte der deutsch-belarussischen Kontakte zählt mehr als 100 Jahre. Historische Parallelen in der Entwicklung von Deutschland und Belarus können zeigen, dass die Einwohner der beiden Länder in ständigem Kontakt miteinander standen. Auf dem Wasserwege bestanden Handelskontakte zwischen germanischen und einigen slawischen Stämmen wie den Kriwitschi, Dregowitschi und Radimitschi, die im Norden von Belarus wohnten. Durch diese Territorien führten zahlreiche Handelswege. In die belarussische Sprache wurden damals deutsche Wörter übernommen, z.B. papera (Papier).

Deutsche Wörter kamen in die belarussische Sprache sowohl direkt aus dem Deutschen, als auch durch verschiedene

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