Was wird in Belarus gemacht, um die Natur zu schutzen

Что делают в Беларуси, чтобы защитить природу? - тема по немецкому языку

Reich und vielfaltig ist die Natur Wei?russlands. Auf dem Territorium der Republik flie?en 3000 Flusse, darunter der Dnepr, die Westliche Dwina, der Neman, die Beresina, die Pripjat. In der Republik gibt es mehr als 10 000 Seen. Zu den gro?ten Seen gehoren der Narotschsee mit seinem kristallklaren Wasser und malerischen Ufern, der Lukomler See, der Ewitjassee.

Die RB liegt an der Nahstelle zweier Vegetationszonen – des asiatischen Nadelwaldes und europaischen Laubwaldes. Die Gesamtflache aller Walder in Wei?russland betragt 34,5% des Territoriums der Republik. In den Waldern finden ihr Zuhause mehr als 280 Vogelarten, die absolute Mehrheit der Brutvogelarten ist an Wald und Sumpf gebunden. Das Territorium bewohnen ca. 80 Saugetierarten. Mehr als die Halfte gehoren zu den jagdbaren Tieren: Elche, Rehe, Wildschweine, Hasen, Fuchse, Marder, Nerze, Biber, Fischotter.

Aber in den letzten Jahrzehnten begann sich die natur ganz schnell zu verandern. Da die Industrie immer mehr lebenswichtige Produkte erzeugt, geht bei uns auch immer besser. Aber wie man sagt: jede Medaille hat 2 Seiten. Die Kehrseite des technischen Forschrittes ist die Gefahrdung der Natur. Die Natur ist heute in Gefahr! Die Entwasserung und Nutzbarmachung der Sumpfe, das Abholzen von Wald, Industrieabfalle, die enormen Mengen chemisch-synthetischer Dungemittel, - all das hat tiefe, tiefe Spuren hinterlassen. Unfruchtbare, verdichtete Boden, vergifte Grundwasser, Flusse und Walder, eine endlose Liste lebensfeindlicher Zustande, denen nur mit allergro?tem finanziellen Aufwand ein Ende bereitet werden kann.

Die Katastrophe von Tschernobyl hat den allgemeinen Zustand noch mehr bedenklicher gemacht. Tschernobyl ist zum Codewort fur die Unbeherrschbarkeit der Technik geworden. Am 26. April 1986 wurde der ukrainische Ort Tschernobyl uber Nacht weltbekannt – als Ort des gro?ten Reaktorunfalls. Die Tragodie ist nach seinem Ausma? der Folgeschaden eine der gewaltigsten Katastrophe in der Geschichte der Menschheit.

Entsprechende Ma?nahmen mussen auch vom Staat getroffen werden. Die Industrie muss auf Sonderabfallrecycling ausgerichtet werden und bei der Produktion Rohstoffe schonen. Umweltschutz kostet naturlich viel Geld. Aber die Investitionen auf diesem Gebiet lohnen sich. Man darf einfach nicht tatenlos zusehen, wie die Erde zerstort wird.

In der letzten Zeit widmet die Republik Belarus dem Naturschutz besondere Aufmerksamkeit. 1981 trat das Gesetz „Uber den Schutz und die Nutzung der Tierwelt" in Kraft. Nach diesem Gesetz werden alle seltenen Tiere unter staatlichen Schutz gestellt und in Rote Buch aufgenommen. 1983 kam das erste Rote Buch Wei?russlands heraus, 1993 das zweite. In diesem Buch werden uber jede Tierart genaue Informationen gegeben: Status, Verbreitung, Hauptorte ihres Vorkommens und getroffene Schutzma?nahmen. Hier im Roten Buch wurde vor allem der Wisent eingetragen. Zu den seltenen Tieren gehoren insgesamt182 Tierarten, 180 Pflanzenarten, 17 Pilzarten, 17 Arten von Flechten.

Das Rote Buch ist ein Aktionsprogramm zur Erhaltung der lebenden Natur der RB. Dieses Programm beinhaltet Forschungsarbeiten, die Schaffung von Nationalparks, Naturschutzparks und Naturschutzgebieten bis zum Kampf gegen ungesetzliche Formen der Jagd und des Fischfangs.

1990 wurde in Wei?russland das Komitee fur Okologie gegrundet. Im Komitee wurde ein Jahr spater das wissenschaftliche Forschungszentrum „Okologie" geschaffen. 1992 unterzeichnete die RB die Internationale Konvention uber die biologische Verschiedenartigkeit.

Fur den Schutz der Tierwelt und Pflanzenwelt haben geschutzte Orte der freien Natur eine gewaltige Bedeutung. Die Naturschutzparks sind oft der letzte Zufluchtsort fur die seltenen Tiere und Pflanzen. Viele Tierarten kann man nur dann erhalten, wenn man die gesamte Biozonose schutzt. Solche Bedingungen gewahrleisten am besten Naturschutzgebiete.

Auf dem Territorium der Republik wurden 3 staatliche Naturschutzgebiete eingerichtet: der Nationalpark Beloweshskaja Pustscha, das Staatliche Beresina-Biospharen-Schutzgebiet, das Pripjat-Landschafts-und-Gewasser-Schutzgebiet. Au?erdem gibt es auf dem Territorium Wei?russlands 88 Schonreviere von ortlicher Bedeutung. Unter staatlichem Naturschutz befinden sich heutzutage mehr als 200 botanische Objekte.

Im Suden der Republik breitet sich die Beloweshskaja Pustscha aus. Die Beloweshskaja Pustscha besteht zu 88% aus Wald, zu 4% aus Sumpf, zu 5% aus Wiesen. Heute gibt es im Nationalschutzpark 26 Baumarten. Hier ragen machtige 200- bis 350jahrige Kiefern 30 und mehr Meter empor, hier wachsen 300-jahrige Eichen. Mit ihrem Gesang erfullen 216 gefiederte Arten die Luft. Sogar schwarze Storche kann man beobachten. Zu den Saugetierarten gehoren Damhirsch und Edelhirsch, Elch und Reh, Biber und Bisamratte, Nerz und Iltis, Marder und Luchs. Zu einem der altesten Tiere der europaischen Flora und Fauna gehort der Wisent, der in der Beloweshskaja Pustscha seine Heimat hat und Wahrzeichen von Wei?russland ist. Dieser uralte Buffel ist das gro?te Wildtier Europas. Im Naturschutzpark wachsen 844 Pflanzenarten. Das ist leider alles, was von der reichen Natur der belarussischen Walder uberlebt hat.

Um die Schonheit der Natur zu bewahren, muss man um den Naturschutz sorgen. Umweltschutz fangt bei uns selbst an. Wir mussen uns umweltfreundlich verhalten. Viele Tiere und Pflanzen sind schon in Rotes Buch eingetragen und konnen ganz und voll verschwinden, wenn die Menschen daran nicht denken werden.

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