Alle Jahreszeiten sind schon

Все поры года прекрасны - тема по немецкому языку

Es gibt 4 Jahreszeiten: das sind der Winter, der Fruhling, der Sommer und der Herbst. Ich mag alle vier gleich. Ich denke, dass es sehr schon ist, dass wir in Wei?russland alle vier Jahreszeiten erleben, denn alle diese Jahreszeiten sind schon. Die Deutschen z.?. beneiden uns darum sehr, dass wir im Winter zum Neujahr Schnee haben und Wintersport treiben konnen. Sie konnen nur traumen, dass mal bei ihnen richtig schneit, dass sie Schneeballschlachten machen oder sich einfach freuen.


Brauner Herbst, wo Fruchte drangen
sich im Garten und im Wald,
wo von sanften Rebenhangen
froh das Lied der Winzer schallt
uber das geleerte Feld:
O wie herrlich ist die Welt.

Im September beginnt der Herbst. Auf den Feldern wird jetzt viel und flei?ig gearbeitet. Die Ernte muss eingebracht werden, das Wintergetreide muss ausgesat werden. Das Gras wird allmahlich trocken. Die Blatter an den Baumen haben eine gelbe Farbe angenommen. Lautlos flattern Blatter zu Boden und bedecken ihn wie ein buntiger Teppich, es raschelt leise unter den Fu?en. Die Schuler machen Ausfluge in den herbstlichen Wald. Sie beobachten und studieren die Natur. Der Herbst marschiert durchs Land. Der Himmel ist grau und nieder. Der Sonne brennt nicht mehr, sondern streichelt nur die Baumwipfel ganz zartlich. Das Vogelgezwitscher verstummt allmahlich. Der Wald lichtet sich mit jedem Tag. Manchmal ist es noch warm in der ersten Oktoberhalfte. Der Himmel ist dazu sehr blau, und die Sonne scheint warm. Das ist der Altweibersommer, die letzte herbstliche Freude. Der Herbst ist die gabenreichste Jahreszeit. Wohin man schaut, alles tragt Fruchte. Die Waldtiere fuhlen sich wie auf einem gro?en Festschmaus. Das Eichhornchen legt seinen Wintervorart an, es sammelt Nusse in seine Lagerkammer und trocknet Pilze, denn bis zum Winter ist es nicht mehr allzu lange hin. Die Storche, Kraniche, Stare und andere Zugvogel fliegen in warmere Lander. Nach und nach tritt der Herbst in seine Rechte. Das Wetter ist im Spatherbst trube und regnerisch. Nachts kommen schon Froste und morgens ist das Gras mit Reif bedeckt. In der zweiten Novemberhalfte spurt man den eiskalten Atem des Winters: die Pfutzen auf den Stra?en sind zugefroren und die Flusse sind schon mit Eis bedeckt. Der Winter ist die kalteste Jahreszeit. Oft wird es sogar bitter kalt, haufig schneit es. Wenn es dann wieder taut, werden die Stra?en glatt. Menschen und Fahrzeuge kommen ins Rutschen, mancher Verkehrsunfall wird dadurch verursacht. Der Volksmund sagt: Bei diesem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tur. Es friert und es schneit. Schneeflocken wirbeln dicht vom Himmel und bedecken Hauser, Stra?en, Felder, Walder, Wiesen. Im Winter liegt der Wald ganz im Schnee. Alles bleibt stumm unter dem dichten wei?en Mantel. Man hort nur das Kreischen der Krahen und leise Zwitschern der Meisen. Die ganze Natur schlaft. Mit jedem Tag wird der Frost harter und starker, und das Thermometer sinkt immer tiefer unter dem Null. Aber der Winter hat auch seine Freunden. Bei ma?igem Frost ist es eine gro?e Freude, Schi oder Schlittschuh laufen. Besonders die Kinder lieben den Winter. Sie furchten vor keinem Frost. Sie laufen Schi und Schlittschuh, spielen Schneeball. Auf der Stra?e machen die Kinder einen gro?en Schneemann. Im Winter feiert man auch das schonste Fest- Weihnachten.

Bald aber sind die Winterfroste voruber, und die Fruhlingssonne bricht den Bann des Winters. Von den Dachern der Hauser und von den Zweigen der Baume tropft es. Es taut. Die Sonne zaubert die erste Schneeglockchen, hellgrunes, frisches Gras hervor. Das sind die ersten Fruhlingsbote. Schon beginnen die Knospen der Baume zu schwellen. Die Natur ist erwacht. Mit dem Fruhling kommen auch unsere gefiederten Freunde aus den warmen Landern gezogen. Der Fruhling ist eine schone Jahreszeit. Die Sonne scheint so warm, wie im Sommer. Der Himmel ist blau und wolkenlos, die Luft ist rein. Vom Suden weht noch ein warmer Wind. Das Wetter im April ist noch veranderlich: bald scheint die Sonne, bald regnet es: April, April, der wei? nicht, was er will. Im Fruhling bluht die Natur wieder aut. Der Wald schmuckt sich: Baume und Straucher erwachen aus ihrem Winterschlaf. Bald versinken die Garten in einem Meer von Bluten. Alles wird sprie?en und keimen. Uberall ein junges, neues heben. Es ist jedes Jahr dasselbe, und immer wieder mutet es uns wie ein wunderbares Marchen an. Die Dichter besingen den Lenz als eine herrliche Jahreszeit. Die Menschen arbeiten jetzt von fruh bis spat. Sie pflugen und saen, graben, machen Beete und pflanzen Gemuse. Im Fruhling feiert man in Wei?russland den Tag des Sieges, 9. Mai, den 1 Mai, den Frauentag. Auf der 2. internationalen Konferenz der Sozialistinnen in Kopenhagen im Jahre 1910 schlug die hervorragende Fuhrerin der Arbeitsklasse Clara Zetkin vor, an jedem 8. Marz den internationalen Frauentag zu feiern.

Nach dem Fruhling kommt der Sommer. Dei Sonne geht fruh auf und spat unter. Die Tage werden im Juni immer langer. Am 22. Juni ist der langste Tag des Jahres. Das Wetter ist im Sommer hei? und schwul. Nach dem Gewitter ist die Luft frisch und rein. Es reicht uberall nach Blumen. Besonders ist es schon im Wald und auf der Wiese. Die Blumen und Graser duften fein. Alles bluht und reif. Auf den Wiesen surren die Mahmaschinen. Bunte Schmetterlinge fliegen umher. Die Natur ist schon. Die hohen Berge, frische Luft, der schone Gesang der Vogel bereiten uns viel Freude. Besonders gern gehen die Kinder in den Wald Pilze und Beeren sammeln. Im Schatten der Baumen wachsen saftige Beeren: Erdbeeren, Himbeeren, auch viele Pilze. Schon fruh am Morgen erschallt der ganze Wald von vielen Stimmen: der Kuckuck ruft, die Nachtigall schlagt, die Lerche tiriliert. Es klingt das Lied der Drossel. Die meisten Menschen gehen auf Urlaub. Sie fahren an die See, ins Gebirge, aufs Land. Junge Leute reisen und wandern viel. Man macht Bekanntschaften, besichtigt andere Stadte, sieht neue Leute. Ausgeruht, braungebrannt und gesund kehren die Menschen nach dem Urlaub zu ihrer Arbeit und zu ihrem Studium zuruck.

Schon ist unsere Mutter Erde in allen Jahreszeiten. Aber man muss lernen die Schonheit zu sehen. Viele gehen viele Blinde umher und sehen nicht, wie der Fruhling das Leben aus allen Knospen lockt und die Welt mit Klang und Bluten fullt. Manche sehen, wie die Erde im Sommer Fruchte tragt oder wie der Herbst sie versilbert. Uberall im Leben die Augen aufmachen und das Schone sehen, das ist die Hauptsache! Die Natur soll weiter bluhen, und gerade darum, weil es den Menschen auf Erden gibt.

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