Deutschland ist ein Land der Musik

Германия – страна музыки - тема по немецкому языку

Es ist unwiderlegbar, dass das Volk, welches seine Vergangenheit nicht kennt, seiner Zukunft nicht wurdig ist. Der Stolz Deutschlands waren immer seine Menschen. Das deutsche Volk bringt aus seinen Reihen viele hervorragende Stadtmanner, Ingeniere, Gelehrte, Dichter, Kunstler und naturlich Komponisten. Es ist weltbekannt der Name von Ludwig van Beethoven. Nicht weniger ruhmreich sind auch die Namen Bach, Mozart, Straus.

Ludwig van Beethoven wurde 1770 in der kleinen Stadt Bonn am Rhein geboren. Schon sehr fruh zeichnete sich der Knabe durch eine au?ergewohnliche musikalische Begabung aus. Ludwigs Vater wollte aus dem Talent des Kleinen Nutzen ziehen. Der kleine Knabe musste darum taglich stundenlang am Klavier sitzen. Der Vater zeigte wenig Geduld und Gute beim Unterricht. Ludwig weinte auch bitterlich. Manchmal kam der Vater um Mittelnacht heim, holte seinen Sohn aus dem Bett und lie? ihn Klavier uben. Als Ludwig 6 Jahre alt war, spielte er zum ersten Mal in einem Konzert. In diesen Jahren lernte der junge Beethoven auch Violine, Bratsche und Orgel spielen, auch komponieren lernte er. Seine erste Komposition erschien im Druck, als er noch keine 12 Jahre alt war. Der junge Beethoven besuchte die Universitat in Bonn und lernte dort die Ideen der franzosischen burgerlichen Revolution kennen. Im Jahre 1792 ubersiedelte er nach Wien, das damals als musikalisches Kulturzentrum Europas galt. Sein Name wurde in Wien rasch bekannt. In den Salen der kunstbegeisterten Aristokraten erklangen nur Beethovens Kompositionen. Im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts wurde Beethoven allgemein als erster Komponist Europas anerkannt. In seinen Werken sprach er durch Mittel der Tonkunst die Gedanken und Wunsche der fortschrittlichen Menschheit aus. Beethoven musste das schlimmste Schicksal ertragen, das einen Musiker treffen kann. Er wurde taub. Deshalb zog er sich von den Menschen zuruck und wurde immer einsamer. Die fortschreitende Taubheit machte spater sein Auftreten als Pianist und Dirigent unmoglich. Beethoven horte nichts mehr, aber er komponierte weiter und hinterlie? uns herrliche Werke. Obwohl er taub war, verfiel er nicht in Trubsinn und Pessimismus. Seine Musik verband ihn mit der Welt. Beethovens Leben und Werk sind nicht voneinander zu trennen. Zu seinen beliebtesten Kompositionen gehoren die neun Sinfonien, die funf Klavierkonzerte,32 Klaviersonaten, viele Lieder und Volksliederbearbeitungen. In seiner einzigen Oper „Fidelio" druckte sich seine Liebe zum Volke aus. Beethoven starb am 26. Marz 1827 in Wien. Etwa 20 000 Menschen nahmen an seinem Begrabnis teil. Verwundert uber die Menschenmenge fragte ein Fremder, was denn in der Stadt los sei. Eine Marktfrau antwortete ihm darauf: „Sie begraben den General der Musikanten". Den General der Musikanten- das war Anerkennung aus dem Volksmund fur Beethoven.

Die schone Stadt Salzburg liegt am Nordrand der Alpen. Hier wurde Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Januar 1756 geboren. Er war das siebente Kind in der Familie. Aber nur Wolfgang und Nannerl, seine vier Jahre altere Schwester, blieben am Leben. Die anderen Geschwister starben fruh. Als Wolfgang 3 Jahre alt war, sa? er oft stundenlang am Klavier und suchte Tone, die schon zusammenklangen. Als Wolfgang 6 Jahre alt war, spielten er und Nannerl schon erstaunlich Klavier. Der Vater war sehr stolz auf seine Kinder. Im Jahre 1762 reiste er mit ihnen nach Munchen, wo sie Konzerte gaben. Jetzt begann fur Wolfgang ein unruhiges Reiseleben. Bald sprach das ganze Wien begeistert von den Wunderkindern. Aber die Reise nahm ein trauriges Ende. Wolfgang erkrankte schwer. Wolfgang erkrankte schwer an Scharlach. Es fehlte an Geld. Niemand kummerte sich darum, ob die Eltern die Arztkosten bezahlen konnten. So musste Wolfgang schon nach 14 Tagen vom Krankenbett aufstehen und ein Konzert geben, damit man den Arzt bezahlen konnte. Der Ruhm der Weltkinder eilte ihnen uberall voraus. Aber auch die Aufgaben, die man Wolfgang stellte, wurden immer gro?er. Er musste schwierige Konzerte vom Blatt spielen. Man verlangte sogar, dass er eine Sangerin begleiten sollte, ohne die Melodie zu kennen und ohne Noten. Alles das machte er spielend, und so nahm die Begeisterung fur den Wunderknaben kein Ende. In Paris erschienen auch die ersten Kompositionen des Siebenjahrigen im Druck: 4 Sonaten fur Klavier und Violine. Wolfgang hatte auf der Reise viel gelernt. Er war mit vielen Menschen bekannt geworden. Mozart wollte ein freischaffender Musiker werden. Er blieb in Wien. Das vielseitige Musikleben Wiens regte ihn zu immer neuen Schaffen an. Er schrieb Sinfonien und Solokonzerte, auch Kammermusik und Werke fur Klavier. Den Hohepunkt dieses Schaffens bildeten die beruhmten drei Sinfonien in Es-Dur, G-Moll und die so genannte „Jupitersinfonie" in G-Dur. Mozart hatte sein ganzes Leben hindurch eine besondere Vorliebe fur die Oper und schieb „Hochzeit Figaro", „Don Giovanni", die erste deutsche Nationaloper „Zauberflote". Trotz dieses unermudlichen Schaffens wurde die materielle Not des Komponisten immer gro?er. Die Schulden wuchsen immer mehr. Mozart starb in der Nacht zum 5. Dezember 1791. Trotzdem er bis zum letzten Tag gearbeitet hatte, fand sich in seinem Haus kein Geld fur die Begrabniskosten. Man beerdigte ihn in einem Armengrab. Als seine Frau Konstanze zum erstenmal den Friedhof aufsuchte, konnte der Totengraber das Grab nicht mehr auffinden. So wei? man bis heute nicht genau, wo Mozart begraben liegt.

Der bekannte osterreichische Komponist Franz Schubert wurde am 31. Januar 1797 in der Familie eines Lehrers geboren. Das Leben eines Lehrers war damals schwer, und der kleine Schubert lernte schon in seiner Kindheit Armut und Not kennen. Schon fruh interessierte er sich fur Musik und besonders fur Volkslieder. Sein Vater unterrichtete ihn zuerst selbst. Mit 11 Jahren ging er aber in die Hofkapelle. Nun begann fur ihn eine schwere Zeit. Die Disziplin war streng, das Essen schlecht. Die einzige Freude des kleinen Franz war die Musik. Er komponierte Klavierstucke und Tanze fur sich und fur seine Kameraden. Mit 17 Jahren beendete Schubert sein Studium in der Hofkapelle und wurde Lehrer. Doch diese Arbeit brachte ihm wenig Freude. Er wollte komponieren. Ein solcher Wunsch aber damals fur einen armen Menschen nur ein schoner Traum. Dazu brauchte man nicht nur Talent, sondern auch Geld. Schuberts Freunde versuchten, seine Musik unter dem Volke zu verbreiten. Sie organisierten Musikabende, die sie Schubertiaden nannten. Hier wurden Schuberts Lieder gesungen und seine Klavierstucke gespielt. Viele von seinen Werken wurden auch wirklich bald bekannt, aber nur in seinem Vaterland, in Osterreich. Europa kannte den Komponisten nicht. Schubert hatte niemals Geld genug, um eine Reise in fremde Lander zu unternehmen. Es fehlte ihm auch an Geld, um seine eigenen Werke drucken zu lassen. Seine meisten Sinfonien und andere gro?e Werke wurden erst nach seinem Tode aufgefuhrt. Der Komponist selbst hat sie nie gehort. Im Jahre 1828 erkrankte Schubert schwer an Typhus und starb. Er war 31 Jahre alt geworden.

Das Schonste, was Schubert geschaffen hat, sind seine Lieder, zum Beispiel, „Der Lindenbaum", „Die Forelle", „Erlkonig", „Heidenroslein". Er ist der gro?te Schopfer des deutschen Liedes, das nicht nur von seinem Volk, sondern auch von vielen anderen Volkern anerkannt war. Im Jahre 1815 hatte er schon 150 Lieder komponiert. Er war damals 18 Jahre alt. Einmal hat er an einem Tag bis zu acht Stucke geschrieben. Er hat Gedichte von 85 Dichtern vertont, darunter 72 von Goethe.

Die ganze Welt ist auf diese Menschen stolz.

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