Der Mensch ist ein Kind der Natur

Человек – дитя природы - тема по немецкому языку

Unsere Erde ist sehr schon und reich. Schon sind ihre Walder, Flusse, Seen und Natur. Millionen Arten von Tieren und Pflanzen, Einzelnen, Pilzen und Bakterien besiedeln die Erde. Alle Lebewesen, Pflanzen, Tiere und Menschen stehen in Beziehung zueinander.

Die grunen Pflanzen sind in der Lage, die Sonne als Energiequelle zu nutzen. Durch diese Photosynthese wird Energie gebunden, Biomasse produziert und Sauerstoff fallt sozusagen als „Abfallprodukt" ab. Tiere sind, wie die Pflanzen, Teil der Biosphare. Sie stehen in standiger Wechselbeziehung zu dieser Umwelt und pragen sie entscheidend mit.

Vom waldbewohnenden Primaten, vom Jager und Sammler uber die Ackerbauern und Viehzuchter bis zum modernen Stadtbewohnern – wir Menschen haben eine mehrere Millionen Jahre lange Reise hinten uns. In vieler Hinsicht waren wir bei der Besiedlung der Erde und der Ausnutzung ihrer Ressourcen sehr erfolgreich. Keine Art hat das Antlitz der Erde so gepragt wie der Mensch. In Europa, z.B., hat der Mensch seit dem Ruckzug der Gletscher nach der letzten Eiszeit die Natur ganz ma?geblich beeinflusst. Das Ausstreben von Wollnashorn und Mammut geht nach Meinung vieler Forscher auf das Konto der nacheiszeitlichen Jager. Auch ganze Landschaften hat der Mensch verandert. Schon im Mittelalter war, z.B., der Flachenanteil des Waldes auf weniger als ein Drittel geschrumpft. Unter dem Druck der rasch wachsenden menschlichen Bevolkerung werden immer mehr Naturflachen in Nutzflachen fur Landwirtschaft, Wohn- und Industrieanlagen umgewandelt.

Die Natur schmuckt unser Leben, dient dem Menschen, ernahrt ihn. Aber die Erde ist leider in Gefahr. Der Mensch verhalt sich so, als ob er noch einen zweiten Planeten in Reserve hatte. Er vernichtet Tiere und Pflanzen. Die Industriebetriebe verschmutzen die Luft und das Wasser. Die Erde geht jede Minute zugrunde. Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man das Geld nicht essen kann.

Es gibt viele Grunde, warum sich die okologische Situation die ganze Zeit verschleuchert.

Die wissenschaftlich-technische Fortschrift spielt dabei eine gro?e Rolle. Das ist der Prozess der quantitativen und qualitativen Veranderungen in Wissenschaft und Technik. Sein Ziel ist es, neue wissenschaftliche Kenntnisse zu gewinnen, das hei?t die Naturgesetze immer tiefer zu erkennen, um sie technisch zu verwirklichen. Der wissenschaftlich-technische Fortschritt fuhrt zu tief greifenden Veranderungen im Leben der ganzen Gesellschaft. In diesem Zusammenhang spricht man heute von der wissenschaftlich-technischen Revolution. Diese Revolution umfasst die ganze Welt, ohne auf Unterschiede in der Gesellschaftsordnung zu achten. Die Folgen sind hohe okologische Risiken und negative Auswirkungen auf die Umwelt.

Bei der Produktion entstehen Abfalle. Fabriken und Kraftwerke arbeiten nicht ohne Rauch und Staub. Der Smog uber den Gro?stadten ist eine ubliche Erscheinung. Flugzeuge fliegen nicht ohne Larm und giftige Abgase, wie auch andere Verkehrsmittel. Der Verkehr hat die Umwelt sehr stark belastet. Jahrlich gelangen Millionen Tonnen Stickoxide in die Luft. Sie verunreinigen die Luft und vergiften Obst und Gemuse.

Es gibt zurzeit nicht genug Wasser zum Trinken, weil viele Flusse schon fast tot sind. Die Abwasser der Industrie in den gro?en Stadten flie?en in die Bache, in die Flusse, in die Kanale. Sie verunreinigen das Wasser, verseuchen die Pflanzen, vergiften die Fische. Auch das Klima andert sich. In den letzten 100 Jahren hat sich die durchschnittliche Temperatur der Erdoberflache um 0.6 Grad erhoht. Es wird immer mehr vom so genannten „Treibhauseffekt" gesprochen. Er besteht darin, dass einige Gase, die Atmosphare gelangen, die Warmeabgabe von der Erdoberflache erschweren und somit die gleiche Wirkung wie Glasscheiben oder Folien in einem Treibhaus haben. Die dunne Ozonschicht fangt die fur uns schadliche Violettstrahlung der Sonne auf. Freone, die in Kuhlschranken und Spruhdosen benutzt werden, gelangen in die Atmosphare und vernichten dort Ozonmolekule. Das fuhrt zur Verringerung des Ozongehalts und zu den so genannten Ozonlochern.

Die Niederschlage (Regen, Schnee, Nebel) sind durch den erhohten Sauregehalt auch schadlich geworden. Das alles verursacht das Waldsterben. Die Baume sind nach wie vor in akuter Gefahr. Die Waldkrankheit hat sich auch uber ganz Europa ausgebreitet. Der Wald ist nicht nur eine Holzquelle, sondern er erfullt vielseitige okologische Funktionen (Wasserschutz, Wasserregelung, Bodenschutz, Assimilation), sowie sanitarhygienische, Rekreations- und Gesundungsfunktion. Die belarussischen Walder haben eine wichtige biospharische Bedeutung und leisten einen gro?en Beitrag zur okologischen Stabilisierung in Ost- und Zentraleuropa.

Der Technik verdanken wir viele Vorteile unseres Lebens. Die Technik kann viele Probleme losen, aber sie kann menschliche Probleme auch sehr verschlimmern. Die Autos ermoglichen den Menschen, sich schneller zu bewegen, aber verschmutzen auch die Luft. Die Betriebe schaffen Arbeitsplatze fur die Menschen, aber verschmutzen sowohl die Luft als auch das Wasser.

Tschernobyl ist zum Codewort fur die Unbeherrschbarkeit der Technik geworden. Am 26. April 1986 wurde der ukrainische Ort Tschernobyl uber Nacht weltbekannt – als Ort des gro?ten Reaktorunfalls. Die Tragodie von Tschernobyl ist nach seinem Ausma? der Folgeschaden eine der gewaltigsten Katastrophe in der Geschichte der Menschheit.

Heute scheint das Problem des Menschen und der Natur international zu sein, weil die Massenmedien taglich aus allen Ecken und Enden der Erde Meldungen uber die Zerstorung der Natur und Erde durch den Menschen bringen. Robbensterben, Algenpest, Waldsterben, Ozonloch, Smog, Wasserverseuchung – das sind nur wenige aktuellsten Themen. Alles Lebendige auf unserem Planeten ist heute in Gefahr.

Ich mache mir schon lange Gedanken uber die Zukunft nicht, wie manche Leute glauben, uber Kaugummis, Diskos und Comics. In Zukunft werden wir alle in Hochhausern, ahnlich wie Konservendosen, leben. Die Menschen laufen in Schutzanzugen mit Sauerstoffhelmen herum. Die Tiere sind durch das Gift, das wir in die Luft pumpen, gestorben. Baume und Straucher sind zubetoniert. Niemand denkt mehr an gesunde Luft, Tiere und Liebe. Der Mensch ist zur Maschine geworden. Kinder leben in Erziehungsheimen, wo sie nichts lernen konnen, als Computer zu steuern und Reaktoren zu bedienen. Gefuhle haben keinen Platz. So wird unsere Welt, wenn man nichts dagegen tut. Der Mensch, der die Natur erobern wollte, der fest davon uberzeugt war, dass er de Herrscher im Naturreich ist, muss jetzt das Leben auf der Erde und eigenes Leben retten. Wir haben eine Chance zum Uberleben, wenn wir uber die Erde nicht nur nachdenken, sondern auch etwas tun. Und das geht jeden an. Die Erde braucht dringend unsere Hilfe. Es gibt viele Moglichkeiten, die Erde zu retten. Zum Beispiel, verwende Einkaufstasche anstatt Plastiktuten, benutze keine Wegwerfartikel, kaufe Getranke prinzipiell in Mehrwegflaschen, lasse Licht nicht unnotig brennen, gebe Altpapier und Textilien in spezielle Punkte ab. Manchmal wunsche ich mir, dass ein riesiger Vulkan all unsere Kernkraftwerke weit wegschleudert, so dass einige vernunftige Menschen unsere Erde neu aufbauen konnten. Erst allmahlich beginnen wir zu verstehen, wie empfindlich das Okosystem Erde ist, und zu begreifen, dass wir ein Teil dieses Okosystems sind und uns nicht daraus auskoppeln konnen. Wir sind ja die Kinder der Natur und mussen sie retten, nicht wahr?

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