Die Natur der Republik Belarus

Природа республики Беларусь - тема по немецкому языку


Belorussland ist eines der elendsten Lander
In der Geschichte der nordlichen Slawen.
Es hat ein geduldiges Herz.
Jegor Issaew.

In alten handschriftlichen Uberlieferungen finden wir den poetischen Namen „Wei?ru?land". Hier hat das Wort wei? nicht nur mit der Farbe zu tun, sondern es bedeutet im ubertragenen Sinne auch Freiheit und Unabhangigkeit. Seit Menschengedenken, als die ersten slawischen Siedler der Dregowitschi, Rodimitschi und Kriwitschi sesshaft wurden, auf welche Ursprung des belorussischen Volkes zuruckgeht, war diese Erde Zeuge der Taten mutiger Menschen, die ihr Leben fur die Freiheit und Gedeihen ihrer Heimat einsetzen.

Gesegnet ist das Land, dass die Natur mit einem Meer beschenkt hat, behaupten die Esten. Keine Gefahr droht einem von unbezwingbaren Bergen umgeben Land, meinte man in Armenien. Glucklich ist das Land, das viele Freunde hat, sagen die Belorussen. Und das stimmt. Die RB hat viele Partnerbeziehungen zu Staaten in der ganzen Welt. Alle Gaste werden in der RB mit Brot und Salz willkommen gehei?en. Uberall horen sie das aus Herzen kommende „Kali laska".

Die RB liegt im Westen der CUS und grenzt an Litauen, Lettland, die Ukraine und Russland. Ihr westlicher Nachbar ist Polen. Die an dieser Grenze liegende Belorussische Stadt Brest ist das westliche Tor der Republik.

Das Territorium der RB macht 207 600 Quadratkilometer aus. West-Ost-Ausdehnung ist 650 km, und Nord-Sud-Ausdehnung ist 560 km. Belorussland hat fast 10 Millionen Einwohner.

Die Natur der Republik unterscheidet sich kaum von der mittelrussischen: breite Ebenen, flach ansteigende Hugelketten sowie zahlreiche Walder und Seen. Im breiten Wei?ru?land gibt es keine landschaftlichen Kontraste. Die Hochste Spitze ist 346 m uber dem Meerspiegel. Und einige wenige Gegenden bilden eine Ausnahme. Dazu gehort Polessje, eine einzigartige naturklimatische Zone im Suden Belorusslands. Diese tiefliegende Region erschreckt sich von West nach Ost uber 450 den Pripjat entlang und war vor allem durch ihre Sumpfe beruhmt. Hier erfolgen umfangreiche Entwasserungsarbeiten.

Das Klima im wesentlichen von den Seewinden des Atlantischen Ozeans bestimmt, deshalb wird als mild und feucht charakterisiert. Die Sommerdurchschnittstemperatur schwankt zwischen 13 und 18 Grad uber Null, der kalteste Monat ist der Januar mit Durchschnittstemperatur -8Grad. Die Niederschlagsmengen im Jahresdurchschnitt machen etwa 600 mm aus. Aber in den letzten Jahren sinkt nicht selten die Temperatur unter Durchschnittwert.

Die wichtigsten Bodenschatze der RB bilden Kali- und Steinsalze, Erdol, Torf, Tone, Kalk, Glaukonit, Mergel, Tuff, Dolomite, Kaolin. Mit Recht nennt man die RB ein Land blauer Seen und gruner Walder. In Wei?ru?land gibt es insgesammt 10 800 Seen und 300 gro?e und kleine Flusse. Die mehr als 10 000 Seen werden auch die blauen Augen des Landes genannt. Besonders viele Seen liegen im Norden, im Gebiet der wei?russischen Seeplatte. Der gro?te See ist der Narotsch. Die Flache seines Wasserspiegels betragt 80 Quadratkilometer, die gro?te Tiefe fast 25 Meter. Deshalb nennt man ihn auch das Wei?ru?ische Meer. Das Wasser des Narotsch ist so klar, dass man seinen sandigen Grund in 5 Metern Tiefe sehen kann. Im See leben 24 Fischarten. Heute ist der Narotsch der wichtigste Kurort unserer Republik. An seinen Ufern, inmitten von Kieferwaldern, liegen Sanatorien, eine Wochendesiedlung und viele Kinderlager. Im Norden der Republik befinden sich die malerischen Braslauer Seen. Es sind mehr als 30. Viele Bewohner von Wei?ru?land, der Ukraine, des Baltikums erholen sich gern hier.

Umgeben von Sumpfen befindet sich im Polessje der Tscherwonoje oder Furstensee. Er ist von vielen Legenden umwoben. Eine Legende erzahlt, dass der Sluzker Furst seinen lieblichen Sohn in ein mitten im See erbautes Schloss sperrte. Wahrend einer Gewitternacht zerstorte der Sturm das Schloss und die Wellen verschlangen den gefangenen jungen Fursten. Seit dieser Zeit nennt man den See- Furstensee. In den Jahren des Krieges landeten auf dem Eis des Sees Flugzeuge aus dem Gro?en Land die uber die Frontlinie zu den Partisanen flogen. Ein wirklich sagenhaftes Eckchen ist der Switjas-See. Seine wunderliche Schonheit besang hier geborene grosse Dichter Adam Mickiewicz in seinen Werken. In Wei?ru?land gibt es viele Flussen. Die westliche Dwina und der Njoman flie?en in die Ostsee, der Pripjat und der Dnepr ins Schwarze Meer.

Schon und vielfaltig ist die Pflanzen- und Tierwelt Wei?ru?lands. 73 Tierarten gibt es hier, vor allem Hirsche, Rehe, Wildziegen, Wolfe, Fuchse, Wildschweine, Elchen, Hasen, Wisente, Mader und andere. Doch der ganze Stolz der belorussischen Walder ist naturlich der Wisent, einer von den wenigen Vertretern der Urfauna der Pflanzen. Das ist Wahrzeichen von Wei?ru?land. Dieser uralte Buffel ist das gro?te Wildtier Europas. Etwa 1500 Pflanzen zahlt die Flora Wei?ru?lands. Und alle Vogel der belorussischen Walder lassen sich gar nicht aufzahlen.

Fur den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt wurden auf dem Territorium der Republik 3 staatliche Naturschutzgebiete eingerichtet: der Nationalpark Beloweshskaja pustscha, das Staatliche Beresina-Biospharen-Schutzgebiet und das Pripjat-Landschafts-und Gewasserschutzgebiet. Au?er dem gibt es noch 88 Schonreviere von ortlicher Bedeutung.

Einen Kontrast zur traditionellen belorussischen Landschaft bildet auch der zum Naturschutzgebiet erklarte Urwald im Westen der Republik, genannt Beloweshskaja pustscha. Das sind Uberreste jener ausgedehnten Waldmassive, die ganz Eurasien vom Atlantik bis zum Pazifik bedecken. Beloweshskaja pustscha nimmt eine Flache von 150 000 Hektar, auf dem Territorium der RB-87 500 Hektar ein. In ihrem Wald ist nichts von der strengen Eintonigkeit des verschlafenen nordischen Nadelwaldes. Hier ragen machtige Kiefern, Fichten, Eichen empoor. Insgesammt machen aber belorussische Walder uber 8 Millionen Hektar,d.h. uber ein Drittel der Republik aus.

Am obern Lauf der Beresina etwa 100 Kilometer nordlich von Minsk wurde ein Naturschutzgebiet geschaffen. Um die Schonheit der Natur zu bewahren, mu? man um den Naturschutz sorgen. Viele Tiere und Pflanzen sind schon in Rotes Buch eingetragen und konnen ganz und voll verschwinden, wenn die Menschen daran nicht denken werden. Nicht wahr?

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