Aus der Geschichte der Olympischen Spiele

Из истории Олимпийских Игр - тема по немецкому языку

Alle Menschen mochten gesund sein, denn davon hangt unser ganzes Leben und Arbeitstatigkeit ab. Aber nicht alle tun etwas fur ihre Gesundheit. Ein russisches Sprichwort sagt, es sei besser arm und gesund zu sein, als reich und krank. Da ist ja klar, der kranke Mensch kann sich nicht einmal richtig uber seinen Reichtum freuen. Wen es einem weh tut, denkt man standig nur daran und verliert Freude am Leben. Die kranken Menschen konnen auch ihren beruflichen Pflichten nicht nachgehen. Diese Menschen sind nicht zu beneiden. Wir mussen von klein an an unsere Gesundheit denken und dafur sorgen. Der Sport ist dabei sehr wichtig.

Sport ist eine sehr beliebte Freizeitbeschaftigung. Die Sportbegeisterung wird nicht nur bei Fernsehubertragungen am Bildschirm ausgelebt, sondern auch in den vielen Sportvereinen. Die meisten Menschen treiben Sport, um nicht nach Hochstleistungen zu streben, sondern weil sie Freude an der Bewegung haben und die Betatigung in der Gemeinschaft fur sie wichtiger ist. Sport dient der Gesundheit und gleicht die Bewegungsarmut in der technischen Welt aus. Jahr fur Jahr zieht der Sport mehr Menschen an. Aber Sport ist keine Erfindung unserer Zeit.

Das Wort „Olympiade" bedeutete im Altgriechischen die vierjahrige Zeitspanne zwischen zwei olympischen Festen. Heute ist das eine Bezeichnung fur die Olympischen Spiele.

Das Symbol stellt 5 ineinander verschlungene Ringe in den Farben blau, schwarz, rot, gelb und grun dar. Blau steht fur Europa, schwarz fur Afrika, rot fur Amerika, gelb fur Asien, grun fur Australien. Die verschlungenen Ringe symbolisieren die 5 Erdteile, die in der olympischen Bewegung vereint sind. Der olympische Leitspruch lautet: „Schneller, hoher, starker!"

Das olympische Feuer wird im Hain von Olympia in Griechenland mittels eines Hohlspiegels durch einen Sonnenstrahl gezundet. Die brennende Fackel wird dann in die Gastgeberstadt der jeweiligen Olympiade gebracht. Das Endziel ist das Olympische Stadion. Der letzte Fackeltrager entfacht das Feuer in der gro?en Flammenschale. Nun wird diese Flamme unaufhorlich bis zum Schluss dieser Olympischen Spiele lodern.

Die olympische Flagge ist wei? und tragt in der Mitte das olympische Emblem.

Die Olympischen Spiele der Altzeit fanden im alten Griechenland in der Umgebung von Olympia alle vier Jahre statt. Die sportlichen Wettkampfe wurden zu Ehren des griechischen Gottes Zeus veranstaltet. Wahrend der Spiele horten alle Kriege auf und es herrschte die „heilige Waffenruhe". Zu diesen Spielen versammelten sich Griechen aus allen Teilen des Landes. Es war ein Nationalfest. Die Teilnehmer bereiten sich zu den Wettkampfen 10 Monate vor. Einen Monat lang ubten sie in der Umgebung von Olympia, dann begannen die Wettkampfe. Die sportlichen Wettkampfe bestanden aus Kurz- und Langstreckenlauf, Boxen, 5-Kampf. Jeder Sieger bekam einen Kranz aus Zweigen des heiligen Olbaums.

394 wurden die Spiele vom romischen Kaiser Theodosius 1 verboten. Am 31. Juni 1894 beschlossen 2 000 Delegierte aus 13 Landern auf Initiative des franzosischen Padagogen und Humanisten Baron Pierrre de Coubertin an der Pariser Sorbonne einstimmig die Veranstaltung der Olympischen Spiele und grundeten das Internationale Olympische Komitee.

Zum Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit1896 wurde Athen erwahlt. Obwohl die Olympischen Spiele auf verschiedenen Kontinenten stattfinden, entzundet man die Flamme in Griechenland. Durch die moderne Technik anderte sich auch die Uberbringung des Feuers: per Schiff, per Auto, in Moskau 1890 entschied man sich sogar fur den Lauf.

Am Tag der feierlichen Handlung eilen Tausende Griechen und auslandische Touristen zu den Ruinen des alten Olympia. Sie wollen dabei sein, wenn die Sonnenstrahlen das olympische Feuer entzunden. Eine griechische Schauspielerin tragt die Fackel zum Obelisken, in dem sich das Herz Poerre de Coubertins befindet. An dieser Stelle wird die brennende Fackel zusammen mit einem Olivenzweig dem ersten Laufer der internationalen Stafette ubergeben.

Die neuzeitlichen Olympischen Spiele finden seit 1896 alle vier Jahre statt. Bei der Eroffnungsfeier marschieren die Vertreter der Lander in alphabetischer Reihenfolge auf, Griechenland zuerst, das Gastgeberland zuletzt.

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