Minsk ist eine Theaterstadt

Минск – театральный город - тема по немецкому языку

Minsk ist das gro?te Kulturzentrum Belorusslands, eine Stadt der Theater, Kulturpalaste, Bibliotheken und Museen. Die Lichter der Theater im abendlichen Minsk locken die Gaste ab. Die Stadt hat 10 Theater. Allgemein bekannt ist das Janka Kupala Theater. Das Gebaude des Theaters wurde 1890 gebaut. Im September 1920 wurde hier das erste Dramatheater der Republik eroffnet. Die Tatigkeit des Theaters begann damals mit dem werk von Janka Kupala „Paulinka". Auf dem Spielplan stehen die Werke von den belarussischen Schriftstellern, auch auslandischen Autoren, hier wird nur in der belarussischen Sprache gespielt. Die bekanntesten belorussischen Theaterspieler sind Stanjuta, Garbuk, Jeremenko. Die bekanntesten Theaterstucke sind von Wolkow, Dudarew. Das Theater tragt den Namen des belarussischen Dichters Iwan Dominikowitsch Luzewitsch, dessen Pseudonym Kupala ist. Der Name von Janka Kupala bedeutet fur das belarussische Volk dasselbe, was der Name von A. Puschkin fur das russische Volk, und fur das deutsche Volk der Name Goethe bedeutet. Sein Pseudonym „Kupala" ist mit dem belarussischen Volksfest, so genannten Kupala-Nacht verbunden.

Das Volksfest Kupalle wird in Belarus in der Nacht vom 6. zum 7. Juli gefeiert. Das Fest ist sehr alt, alter als die Religion und gestaltete sich als ein Ritual, das die Schonheit der Natur, Liebe besingt und die Traume des Volkes zum Ausdruck bringt. In dieser phantasievoller Nacht gingen die Einwohner des Dorfes in den Wald und suchten nach der Farnblume, die nur 100 Jahre bluht, und der Mensch, der sie findet, wird sein ganzes Leben lang glucklich sein. Der Sage nach hatten die Bauern Angst, ihre Pferde in die Nachtweiden zu schicken. Der bose Geist entnahm den Kuhen der zankischen Frauen die Milch. Man erzahlte, dass die Frauen am Tage verschiedene Heilkrauter sammelten. Damit diese Krauter ihre wundertatige und arzneiliche Kraft nicht verlieren, musste man singen. Aber am schonsten war es spat abends. Junge Leute begaben sich singend zum fruhzeitig gewahlten Ort. Unter einem hohen Baum oder am stillen Ufer wurde ein Lagefeuer angemacht. Die Madchen fuhrten Reigen um das Feuer herum, die Jungen sprangen uber das Feuer. Unverheiratete Madchen gingen zu einem See- oder Flussufer und warfen zwei Blumenkranze ins Wasser, um ihr Schicksal zu erraten. Wenn sich zwei Blumenkranze im Wasser trafen, bedeutet es, dass das Madchen dieses Jahr heiraten wird. Man wahlte auch das schonste Madchen, das einen Strau? aus Kornblumen und Kamillen bekam. Dieses Fest ist sehr schon und wird auch heutzutage gefeiert.

In allen seinen Legenden, Poemen, Balladen hat J. Kupala vom Gluck des belarussischen Volkes getraumt. Di e Werke von Kupala sind in 17 Sprachen der Welt ubersetzt, darunter auch ins Deutsche in der Ubersetzung von A. Kurella. 1945 wurde das Kupala-Literatur-Theater gegrundet, das dem Leben und Schaffen dem gro?en belarussischen Nationaldichter Janka Kupala gewidmet ist.

Der hervorragende Dichter und Dramatiker Jakub Kolas (Konstantin Mizkewitsch) ist als einer der Begrunder der belorussischen Nationalliteratur weit uber die Grenzen des Landes bekannt. Hinter den Hauptgebauden der Akademie der Wissenschaften der Republik steht ein zweistockiges Haus – das Kolas-Museum. 1959 wurde das Haus zum Museum ausgestaltet und steht den Besuchern offen.

Das Akademische Opernhaus setzt den Betrachtern durch seine Ausma?e und die Schonheit in Erstauen. Es wurde 1938 gebaut. Hier werden klassische Werke russischer und auslandischer Meister der Musik und belorussische nationale Opern und Ballette aufgefuhrt. Das Ballett „Knjas-osero" und die Oper „Dewuschka is Polessja" von Tikozki und andere, festen Platz im Repertuire des Theaters nehmen „Faust" von Guno, „Trubadur" von Verdi, „Tristan und Isolde" von Wagner und andere. Also, Minsk ist wirklich eine Theaterstadt. Es lohnt sie mal zu besuchen. Nicht wahr?

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