Feste

Праздники - тема по немецкому языку

Feste muss man feiern konnen. Es ist sehr wichtig, lustig und interessant Feiertage zu verbringen, weil sonst das Leben ausschlie?lich aus dem Alltag besteht, farblos ist und wenig Freude mit sich bringt. Es gibt verschiedene Arten von Festen: einige feiert man im Familienkreis, die anderen mit den Freunden und Bekannten, manchmal sehr lustig und laut, manchmal geht man einfach in die Kirche. Sehr oft macht oder hat man Besuche. Freunde, Bekannte und Verwandte sammeln sich am Festtisch und es wird viel und lecker gegessen, getrunken und gesprochen. Manchmal tanzt man oder spielt man verschiedene Spiele. Kinder haben Geburtstag besonders gern, da an diesem Tag die ganze Aufmerksamkeit auf das Geburtstagskind gerichtet ist, au?erdem bekommt man schone Geschenke, die man sich wunscht.

Eines der beliebtesten Feste in Deutschland ist Weihnachten. Vor den Weihnachten gibt es Advent. Advent beginnt im November und dauert 4 Wochen bis zum Weihnachtsfest. Es weihnachtet- sagt man. Advent ist Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu, Beginn des Kirchenjahres. Die Weihnachtsmarkte mit verschiedenen Leckereien sind schon geoffnet. Man zundet an jedem Sonntag, also an jedem der 4 Advente je eine Kerze auf dem Adventskranz an. Diese Vorweihnachtszeit ist vor allem fur die Kinder schon. Sie offnen die Turen mit Leckereien im Adventskalender. Die wei?russischen Kinder kennen diesen Brauch nicht. Am 6. Dezember ist der Nikolaustag. Nikolaus war Bischof, spater katholischer Heiliger. Nach altem Brauch beschenkt der Heilige die Kinder am 6. Dezember. Am Abend zuvor stellen die Kinder ihre geputzten Schuhe vor die Tur oder hangen die Strumpfe an den Kamin, und er fullt sie mit Nussen, Pfefferkuchen, Fruchten, Su?igkeiten. Zu manchen Kindern kommt Nikolaus personlich, wie in Wei?russland Ded Moros. Am 24. Dezember ist Weihnachten. Dieses Fest ist seit Jahrhunderten das wichtigste Fest im Jahresablauf. Heute ist Weihnachten fur die meisten Menschen das Fest des Friedens, des Lichtes und der Familie. Zu diesem Fest bereiten sich alle schon beizeiten. Es gibt nun viel zu tun. Die Frauen backen Weihnachtsplatzchen. Man schmuckt auch Weihnachtsbaume, die durch Martin Luther zum Weihnachtssymbol erklart wurden. Alles duftet nach Kerzen und Zimt. In allen gro?en und kleinen Stadten Deutschlands gibt es Weihnachtsmarkte. Hier kann man verschiedene Geschenke und auch Lebkuchen finden. Man sucht nach den Geschenken fur jeden in der Familie. Jeder will seine Liebe fur andere durch Geschenke zeigen. Viele Menschen gehen an diesen Tagen zur Kirche. Uberall hort man Weihnachtslieder.

Am 31. Dezember feiert man den Jahreswechsel. In Deutschland hei?t dieses Fest Silvester. Die Neujahrsnacht wurde nach dem Tagesheiligen, Papst Silvester 1. genannt. Es gibt Gluckssymbole: der Schornsteinfeger, das Schwein, der Hufeisen, das vierblattrige Kleeblatt. Frohlich verabschiedet man das alte Jahr und begru?t das neue. Wie bei uns werden viele Gaste eingeladen, oder geht man gemeinsam in ein Restaurant zu einem Silvesterball. Silvester wird uberall jubelnd, lustig gefeiert, meist im Freundeskreis, Man isst, trinkt und tanzstehend erwartet man die 12 letzten Schlage der Uhr, nimmt das Glas Sekt oder Wein und dann begluckwunscht einander zum Neuen Jahr: „Ein gluckliches neues Jahr!"

In Deutschland gibt es viele traditionelle Feste, die im Leben jedes Deutschen eine gro?e Rolle spielen. Die Traditionen werden in Deutschland gepflegt. Selbst kleine Kinder wissen, wann und wie man bestimmte Feste feiert und nehmen daran sehr gern teil. Ostern ist eine der beliebtesten Feiern. Ostern feiert man im Fruhling und immer am Sonntag. Das Fest symbolisiert den Anfang des Fruhlings, das als der Tag der Auferstehung von Jesus Christi gilt. In Kirchen wird an diesem Tag Gottesdienst abgehalten. Seit Jahrhunderten ist es ublich, am Ostersonntag Ostereier zu suchen. Zu Ostern steht das Ei als Symbol fur das neu erwachende Leben im Mittelpunkt. Schon am fruhen Ostermorgen kommen die Eier gefarbt, bemalt, beschrieben in Rot, Blau, Grun oder Gelb auf den Fruhstucktisch. Die Ostereier werden nicht nur aufgegessen, sondern auch versteckt, verschenkt und gespielt. Uberall bekannt ist das Eierpecke: zwei Kinder sto?en die Spitzen von ihrem Ei gegeneinander. Wessen Ei beschadigt wird, der hat Pech und muss sein Ei dem anderen schenken. Besonders die Kinder haben gro?e Freude an bunten Eiern. In manchen Gegenden gibt es den Brauch, sich am Palmsonntag gegenseitig mit jungen grunen Zweigen zu schlagen, aber nur aus Spa?. Dem liegt der alte Volksglaube zugrunde, dass sich die Kraft der jungen Zweige auf den menschlichen Korper ubertragt. Man bewahrt diese Zweige das ganze Jahr als Gluck und Segenbringer in der Wohnung auf. Die Osternacht ist Ubergang von Klage und Trauer zur Freude. Der Ostersonntag endet mit Osterfeuern, meistens mit dem Verbrennen einer Strohpuppe verbunden. So trennt man sich symbolisch von allem Bosen der kalten und dunklen Jahreszeit und verhilft Licht, Warme und Gutem zum Sieg.

Der 40. Tag nach Ostern ist Christi-Himmelfahrt, am 50. Tag nach Ostern feiert man Pfingsten.

Deutschland ist durch Oktoberfest und Walpurgisnacht weltberuhmt. Das Muncher Oktoberfest ist das gro?te und beruhmteste Volksfest auf der Welt und findet alljahrlich Ende September – Anfang Oktober auf der Theresiewiese statt. Uber 6 Millionen Besucher stromen auf das Fest. Man schiebt sich durch die breiten Stra?en oder wird geschoben, man schaut und kauft, man lacht, ist frohlich und genie?t Lichter, Treiben, Larm. Dabei vergisst man auf keinen Fall fur sein leibliches Wohl zu sorgen. Auf der Wiesn wird jahrlich an die 5 Millionen Ma? Bier getrunken und uber 200 000 Paar Schweinswurst verzehrt.

Die Nacht vor dem 1. Mai ist die Walpurgisnacht, wo sich nach dem alten Volksglauben Hexen und Geister noch einmal tummeln durfen, bis sie vor dem Anbruch des neuen Tages zuruckweichen mussen in die ewige Finsternis. Nach dem alten Volksglauben eignet sich die Walpurgisnacht auch besonders gut fur Zukunftsdeutungen und Liebesorakel: ruttelt eine junge Frau nachts an Obstbaumen und ertont daraufhin Hundegebell, so wird aus dieser Richtung eines Tages ihr Zukunftiger erscheinen. In dieser Nacht, so glaubten die Germanen, vertreiben die Gotter Wotan und Freya die Damonen des Winters und zeugen den Fruhling. Nach alter Volkssage ist diese Nacht von gespenstischen Umtrieben erfullt: aus allen Himmelsrichtungen fliegen die Hexen herbei, um sich mit ihrem Herrn und Meister, dem Teufel, zu treffen. Die bekanntesten Hexentanzplatze liegen der Legende nach im Harz. Dort wird die Walpurgisnacht mit viel Spuk und Spa? gefeiert.

Es gibt staatliche Feiertage, an denen nicht gearbeitet wird, und es gibt Feste, die man feiert, obwohl an diesen Tagen gearbeitet wird. Manche Feste wie zum Beispiel das Neujahr, fiert man in der ganzen Welt, manche sind nationalspezifisch, wie der Tag der Arbeit am 1. Mai und der Muttertag am zweiten Sonntag des Monats. Der 3. Oktober ist der Tag der deutschen Einheit. Dieser Feiertag ist fur jeden Deutschen von gro?er Bedeutung. Am 3. Oktober 1990 wurde Deutschland wiedervereinigt. Die Mauer fiel und Deutschen leben seit diesem Tag im vereinten Staat.

In Deutschland gibt es viele Familienfeste. Das sind Geburtstag, Konformation, Verlobung, Hochzeit. Jedes Jahr finden in Deutschland mehr als 300 Volks- und Heimatsfeste statt.

Feiertage gab es zu allen Zeiten und bei allen Volkern. Sie waren nicht nur die Tage der Entspannung und Lebensfreude, sondern dienten auch der Vermittlung von Kenntnissen und dem Erfahrungsaustausch. In Gesangen, Tanzen und Spielen wurde das Wissen uber die Menschen und ihre Umwelt weiter vermittelt.

Am 1. Januar wird in Wei?russland das beliebteste Fest gefeiert- das Neujahr. Uberall herrscht frohliche Stimmung, die Kerzen duften, Girlanden leuchten, die Menschen wunschen einander „frohes neues Jahr" und viel Gluck. Die Feier beginnt am Abend des Vortages. Am Festtisch neben dem Tannenbaum versammelt sich die ganze Familie mit Verwandten und guten Freunden. Jugendliche ziehen jedoch dynamische Partys im eigenen Kreis vor. Man wunscht gegenseitig alles Gute. Nur die Kinder schlafen. Am Morgen finden sie unter dem Tannenbaum Geschenke, die ihnen Gro?vaterchen Frost gebracht hat.

Am 8. Marz feiert man den Frauentag. Auf der zweiten Internationalen Konferenz der Sozialistinnen in Kopenhagen im Jahre 1910 machte die hervorragende Fuhrerin der Arbeiterklasse Clara Zetkin den Vorschlag einen Feiertag der Frauen einzufuhren. Clara Zetkin schlug vor, an jedem 8. Marz den internationalen Frauentag zu feiern. So entstand den 8. Marz- der Internationale Frauentag. Das ist ein Fest der Solidaritat der werktatigen Frauen im Kampf fur den Frieden, Demokratie und Gleichberechtigung. Das ist ein eigenartiger Tag der Verherrlichung der Frau. Manner schenken den Frauen Blumen, uberreichen Geschenke, besorgen selbst den Haushalt.

Der 9. Mai ist der Tag des Sieges. Dieser Tag ist dem Sieg des Sowjetvolkes uber das faschistische Deutschland im Gro?en Vaterlandischen Krieg gewidmet. An diesem Tag treffen sich einstige Regimentskameraden. Die jungeren Generationen ehren die Teilnehmer der Kampfe, legen an den Denkmalern fur die Gefallenen Blumen nieder.

Anfang Marz wird die Verabschiedung des russischen Winters oder Fasching als Fest des Fruhlingsanbruchs gefeiert. Zum Fasching gehoren unbedingt Pfannkuchen aus Hefeteig, Eiern und Butter. Sie werden mit zerlassener Butter, Marmelade oder saurer Sahne aufgetragen. Das Volksfest Kupalle wird in Belarus in der Nacht vom 6. zum 7. Juli gefeiert. Das Fest ist sehr alt, alter als die Religion und gestaltete sich als ein Ritual, das die Schonheit der Natur, Liebe besingt und die Traume des Volkes zum Ausdruck bringt. In dieser phantasievoller Nacht gingen die Einwohner des Dorfes in den Wald und suchten nach der Farnblume, die nur 100 Jahre bluht, und der Mensch, der sie findet, wird sein ganzes Leben lang glucklich sein. Der Sage nach hatten die Bauern Angst, ihre Pferde in die Nachtweiden zu schicken. Der bose Geist entnahm den Kuhen der zankischen Frauen die Milch. Man erzahlte, dass die Frauen am Tage verschiedene Heilkrauter sammelten. Damit diese Krauter ihre wundertatige und arzneiliche Kraft nicht verlieren, musste man singen. Aber am schonsten war es spat abends. Junge Leute begaben sich singend zum fruhzeitig gewahlten Ort. Unter einem hohen Baum oder am stillen Ufer wurde ein Lagefeuer angemacht. Die Madchen fuhrten Reigen um das Feuer herum, die Jungen sprangen uber das Feuer. Unverheiratete Madchen gingen zu einem See- oder Flussufer und warfen zwei Blumenkranze ins Wasser, um ihr Schicksal zu erraten. Wenn sich zwei Blumenkranze im Wasser trafen, bedeutet es, dass das Madchen dieses Jahr heiraten wird. Man wahlte auch das schonste Madchen, das einen Strau? aus Kornblumen und Kamillen bekam. Dieses Fest ist sehr schon und wird auch heutzutage gefeiert.

Am 3. Juli haben wir unseren Nationalfeiertag der Unabhangigkeit der Republik.

Die neue Zeit brachte neue Feste und Traditionen: das sind der Tag der Stadt, der Tag des Wissens, berufliche Feiertage und Sportfeste. Besonders beliebt sind Familienfeste, die im Familienkreis gefeiert werden: die Hochzeit, die Namensgebung, die goldene Hochzeit. Es ist wichtig Feste zu haben. Sie machen unser Leben interessant und abwechslungsreich. Nicht wahr?

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