Hervorragende Menschen unserer Republik

Выдающиеся люди нашей республики - тема по немецкому языку

Es ist unwiderlegbar, dass das Volk, welches seine Vergangenheit nicht kennt, seiner Zukunft wurdig ist.

Der Stolz Wei?russlands waren immer seine Menschen. Das belorussische Volk bringt aus seinen Reihen viele hervorragende Stadtmanner, Ingenieure, Gelehrte, Dichter, Kunstler, Sportler, Arzte hervor. Es ist weltbekannt, der Name von Franziskus Skorina. Nicht weniger ruhmreich sind auch die Namen von der Furstin von Polozk Ephrosinja, von Kastus Kalinowski und Adam Mizkewitsch.

Unser Volk kann mit vollem Recht auf F.Skorina stolz sein. F.Skorina wurde in Polozk im Jahre 1485 geboren. Als Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns, hatte er in seiner Jugend keine materiellen Sorgen. Sein Vater nahm ihn oft auf Reisen nach Riga, Nowgorod mit. Wie alle Kinder aus reichen Familien besuchte Franzisk eine Kirchenschule. Er war sehr begabt. Schon als Kind hatte er eine starke Hinneigung zu Buchern. Damals machte er einen kleinen Stempel aus Wachs mit seinen Vornamen und Namen. Franziskus Lieblingslehrer war Kukscha, ein Monch, der Bucher abschrieb und von dem Franziskus begeistert war. 1505 beendete F.Skorina die Krakower Universitat, er erhielt dort den Ehren Bakkalaureus. Dann promowierte Skorina zum Doktor der freien Kunste, und spater zum Doktor der Medizinwissenschaften.1517 eroffnete F.Skorina seine eigene Druckerei in Prag, druckte sein erstes Buch „Das Psalmenbuch". 1519 beendete er den Druck der23 Bucher der Bibel in der altbelorussischen Sprache. Die Bibel war damals die Quelle des Wissens und ethischen Erziehung. 1522 heiratete Skorina die reiche Witwe des Stadtrates und eroffnete die erste Druckerei in Vilnus. Hier wurden „Das kleine Reisebuch", „Der Apostel" gedruckt. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Skorina in Prag, als Gartner bei dem Konig Ferdinand. Schon zu seinen Lebzeiten beruhmt und verkehrt starb F.Skorina 1540. Skorinas Schaffen machte einen gro?en Einfluss auf die ganze Kultur der ostslawischen Lander, auf die Herausbildung der belarussischen Sprache und Kultur.

Der Name von Janka Kupala bedeutet fur das belorussische Volk dasselbe, was der Name von A.Puschkin fur das russische Volk und fur das deutsche Volk der Name von Goethe bedeutet. Sein richtiger Name ist Iwan Dominikowitsch Luzewitsch, und Kupala ist Pseudonym. Sein Pseudonym Kupala ist mit dem belorussischen Volksfest verbunden. Dieses Fest ist sehr schon und wird heutzutage gefeiert. Sehr schon ist die Kupala-Nacht-Ritualle. In dieser Nacht gehen die Einwohner des Dorfes in den Wald und suchen nach der Farnblume. Der Sage nach, wird jeder, der diese Blume gefunden hat, das ganze Leben glucklich sein. Die Madchen fuhren Reigen um das Feuer herum, man springt uber das Feuer, es wird die ganze Nacht gesungen. Die Madchen werfen Blumenkranze ins Wasser, um ihr Schicksal zu erraten. J.Kupala wurde am 25.Juni (und eben am 7.Juli) 1882 in der Familie eines Kleinen Besitzers vom Einzelhof geboren. Die Familie wurde gezwungen, durch das Land ohne Unterkunft und Verpflegung zu ziehen. Jankas Vater verstand die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Schulbildung fur seinen Sohn. Aber er hatte nicht genug Geld dafur. Janka musste seinem Vater helfen, die gro?e Familie zu ernahren. Er loschte seinen Wissendurst durch das Bucherlesen. 1908 hatte er den ersten Gedichtband „Shalejka" veroffentlicht, danach kamen auch Poemen „Der Grab des Lowen", „Der Hugel", „Bandarowna", die auf Grund der Volkssagen geschrieben wurden. Mit vollem Recht zahlt man Janka Kupala zu den Klassikern der wei?russischen Literatur und seine Werke sind in 70 Fremdsprachen ubersetzt.

J.Kolas gehort auch zu den gro?ten und genialsten Dichtern nicht nur der belarussischen, sondern auch der Weltdichtung. Er wurde im Jahre 1882 im Dorf Akintschizy geboren. Der eigentliche Name des Dichters ist Konstantin Mizkewitsch. Im Jahre 1910 erschien der erste Gedichtsammlung von Kolas. Der Dichter besingt seine Heimat, die Natur und das Leben. Zu den besten Werken von Kolas gehoren „Neue Erde", „Am Schweideweg", die der Name des Autors weltbekannt machen.

Wassil Bykau wurde am 19.Juni 1924 im Witebsker Gebiet bei Uschatschy geboren. Beim Kriegsausbruch meldete er sich freiwillig an die Front. Wahrend des ganzen Zweiten Weltkrieges war er Soldat. Die bitteren Erlebnisse des Krieges bestimmen sein ganzes Schaffen. Er schildert in seinen Kriegserzahlungen und Novellen echte Dramatik des Krieges, Tragische Konflikte und menschliche Verhaltensweise unter extremen Belastungen. Weltbekannt sind seine Werke „Die dritte Rakete", „Alpenballade", „Die Toten fuhlen keinen Schmerz", „Sotnikow", „Gehen und nicht zuruckkehren", „Zeichen des Unheils" u.a.

M.Bogdanowitsch wurde 1891 in Minsk geboren. Angeregt durch seinen Vater, las er sehr viel und lernte als Gymnasiast belorussisch lesen und schreiben. Schon 1907 nahm er Verbindung zur Zeitschrift „Nascha Niwa" auf. 1909 erschien dort sein erstes Gedicht „Am Grab des Bauers". 1913 gab er seine Gedichtsammlung „Wjanok"(Kranz) heraus. Unter dem Einfluss der franzosischen Symbolisten herrschen in seiner Dichtung Motive der Wehmut und Einsamkeit vor. 1916 kam er – bereits schwer krank – noch einmal in die Heimat und widmete den Rest seiner Krafte der Arbeit im belorussischen Hilfskomitee fur Kriegsopfer. Dem Drangen seiner Freunde nachgebend, fuhr er zur Kur nach Jalta, wo er kurz darauf starb. Bogdanowitschs Beitrag zur belorussischen Literatur ist von einmaliger Bedeutung. Fern der Heimat lebend, wurde er doch zu einem Pfeiler der belorussischen Wiedergeburt.

Wir sind auf unsere bekannten Landsleute stolz.

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