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Текст 66 Hausaufgaben

Kaum ein Schüler, der nicht darüber stöhnt: Hausaufgaben. Sie dienen der Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, so steht es im deutschen Schulrecht. Dort steht auch: Die Lehrer dürfen Hausaufgaben nicht zensieren oder als Strafarbeiten aufgeben, und die maximalen Arbeitszeiten für die Aufgaben sind bis zur 10. Klasse geregelt. Doch wie sinnvoll sind Hausaufgaben überhaupt? JUMA* hat darüber mit Schülern und Lehrern gesprochen.

Die Gymnasien sind selten Ganztagsschulen: Nach der sechsten Stunde ist meistens Schulschluss. Der Nachmittag ist frei — oder er gehört den Hausaufgaben. Die sollen von der 7. bis zur 10. Klasse täglich nicht länger als zwei Stunden dauern. Daran halten sich jedoch nicht alle Lehrer. Pech auch für die Schüler der Sekundarstufe 2. Für sie gilt nur eine Regel: Von Samstag auf Montag ist aufgabenfrei. Normalerweise gibt der Lehrer Hausaufgaben von einer Unterrichtsstunde zur nächsten auf. Er trägt sie in das Klassenbuch ein. So informiert er seine Kollegen über Art und Umfang. Doch das hilft nicht sehr viel, meint Dagmar S. (46), Lehrerin an einem Gymnasium. „Die benötigte Arbeitszeit kann man schlecht abschätzen. Außerdem stehen viele Aufgaben als Kürzel im Buch. Die versteht man nicht immer." Doch die Lehrerin meint auch: „Die Schüler haben einige Fächer nicht jeden Tag. Darum können sie sich die Hausaufgaben einteilen." Tun sie das? Die Lehrer hoffen auf die Einsicht ihrer Schüler — oft vergeblich. Die fühlen in erster Linie ihre Freizeit bedroht. „Wenn ich besonders viel aufhabe, arbeite ich sehr schnell. Am Schluss habe ich oft kein einziges Wort verstanden", erzählt Jan (16), Gymnasiast. Seine Mitschülerin Lisa (16) löst das Problem anders: „Mehr als zwei Stunden arbeite ich nicht an meinen Hausaufgaben. Dann höre ich auf, weil ich mich nicht mehr konzentrieren kann." Einige Aufgaben sind bei den Schülern besonders unbeliebt. Was unsinnig ist? „Texte auswendig lernen", lautet die Antwort der Mehrheit der befragten Schüler. Oder: „In Deutsch lateinische Grammatikausdrücke lernen. Man lernt sie für ein Thema und benutzt sie danach nie wieder", sagt Rieke (17).

2. Finden Sie den Abschnitt, wo die unbeliebtesten Hausaufgaben beschrieben werden, und lesen Sie ihn vor.

3. Antworten Sie auf folgende Fragen:

1) Wie lange macht Lisa ihre Hausaufgaben?

2) Wozu muss der Lehrer die Hausaufgabe ins Klassenbuch eintragen?

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