материалы к экзамену по немецкому языку для Беларуси

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Wie denken Eltern eigentlich über ihre Kinder? Und was empfindet in solchen Momenten die Tochter oder der Sohn?

Anna, 15 Jahre:

Meine Eltern haben eine ganz gute Einstellung zum Weggehen. Natürlich will ich auch mal länger weg als bis um Mitternacht. Manche von meinen Freundinnen dürfen länger, andere müssen schon eher heim. Sonst lassen mir meine Eltern viel Freiraum. Ich kann immer Freunde mit heimbringen, das ist kein Thema. Meine Eltern sind nicht so empfindlich, was die Lautstärke angeht. Meine Mutter ist sehr streng erzogen worden. Ich bewundere an ihr, dass sie anders geworden ist. Sie versteht sich ganz gut mit meinen Freunden, das ist mir auch wichtig. Meine Mutter und ich erzählen uns ziemlich viel. Meistens dann, wenn wir uns in der Küche was zum Abendessen machen. Wir bleiben dann in der Küche und sprechen; mein Vater und mein Bruder essen im Wohnzimmer und schauen fern. Meine Mutter ist eine dominante Persönlichkeit. Manche Sachen erklärt sie zehnmal, obwohl jeder sie schon beim ersten Mal verstanden hat. Sie lacht viel und gern. Am meisten bewundere ich an ihr, dass sie den ganzen Stress aushält: mit ihrer Arbeit und mit meinem Bruder, der mehr Unterstützung braucht als ich. In vielen Dingen bin ich wie meine Mutter. Wir sind beide selbstbewusst und dominant und haben bei Männern und Klamotten den gleichen Geschmack. Ich habe ein ziemlich gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Ich habe sie beide gern. Manchmal, wenn ich schlecht gelaunt bin, lasse ich sie das vielleicht nicht genug spüren. Ich weiß nicht warum.

Angelika, 40 Jahre:

Anna geht sehr gerne weg. Mein Motto ist: leben und leben lassen. Wenn ich an meine eigene Jugend denke, fällt es mir leichter, Anna Freiheiten zu geben. Außerdem habe ich mir sehr früh Gedanken über das Loslassen gemacht und beschlossen: Anna soll selbstständig werden. Sie ist eine Führungspersönlichkeit, hat viele Ideen und kann gut organisieren. Ich finde es toll, dass sie so reif ist. Ich kann Vertrauen zu ihr haben. Unsere Kinder durften schon immer jeden heimbringen, auch übernachten war kein Problem. Ich sage „Plallo" und lasse sie dann allein. Das Gute ist, dass ich die meisten Freunde von Anna dadurch schon von Kindheit an kenne. 2. Finden Sie den Abschnitt, wo Anna ihre Mutter beschreibt, und lesen Sie ihn vor.

3. Antworten Sie auf folgende Fragen:

1) Was für eine Person ist Anna?

2) Wie sind die Beziehungen zwischen Anna und ihrer Mutter?

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