материалы к экзамену по немецкому языку для Беларуси

Текст 55 Neues aus der ganzen Welt

Katrin Weber, 15Jahre, hat ein Brieffreundschaftsforum im Internet getestet. Drei Monate stand ihre Adresse in der Rubrik „Brieffreunde gesucht". Hier sind ihre Erfahrungen.

Gerade habe ich wieder eine E-Mail von Marinela aus Kroatien bekommen. Sie fragt mich, ob wir uns treffen können, wenn sie einmal nach Deutschland kommt. Ich habe Marinela noch nie gesehen. Wir kennen uns nur durch das Internet. Zufällig war ich eines Tages auf diese Internetseite gestoßen. Ich habe mich spontan dort bei den Brieffreundschaften eingetragen. Schon zwei Tage später bekam ich die ersten E-Mails. Jetzt kenne ich 10 Jugendliche aus der ganzen Welt. Geschrieben hatten mir am Anfang noch mehr. Von den meisten habe ich aber nach der ersten E-Mail nie wieder etwas gehört.

Ich kenne jetzt die verschiedensten Schulsysteme und -formen und weiß einiges über die verschiedensten Länder. In manchen Ländern wird kein Weihnachten wie bei uns gefeiert, mit einem leckeren Essen und vielen Geschenken. Dafür gibt es dort am 6. Dezember ein großes Fest, bei dem es Geschenke für die Kinder gibt. Auch über die einzelnen Noten haben wir uns unterhalten und oft gelacht. In Deutschland freut sich jeder über eine Eins, in anderen Ländern über eine Fünf oder Sechs. Das sind bei uns die schlechtesten Noten!

Meine E-Mail-Freunde haben mich sehr viel gefragt: wie bei mir ein Schultag aussieht, was ich in meiner Freizeit mache und wie ich lebe. Es gibt viele Gemeinsamkeiten. So trifft man sich eigentlich in jedem Land nach der Schule mit seinen Freunden und unternimmt etwas mit ihnen.

Ich finde es schade, dass viele nach den ersten E-Mails direkt aufgegeben haben, mir zu schreiben. Vielen ist es vielleicht zu anstrengend, mal ein Wort in einem Wörterbuch nachzuschauen. Oder sie trauen sich nicht, auf Deutsch zu schreiben und antworten mir dann auf Englisch, während ich ihnen auf Deutsch schreibe. Die Jugendlichen, die Deutsch als Fremdsprache lernen, können ihre Kenntnisse verbessern und sicherer in der Sprache werden. Jugendliche aus Tschechien, Polen, Finnland, Bulgarien, Kroatien, Russland und Australien haben mir geschrieben. Ich warte jetzt schon auf die nächste E-Mail. Mal sehen, wer sich als Nächster meldet.

2. Finden Sie den Abschnitt, wo Katrin beschreibt, wie ihre Brieffreundschaft mit Jugendlichen aus anderen Ländern entstanden ist. Lesen Sie diesen Abschnitt vor.

3. Antworten Sie auf folgende Fragen:

1) Worüber hat Katrin aus den E-Mails der Jugendlichen erfahren?

2) Warum schreiben viele Jugendliche nicht mehr?

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