материалы к экзамену по немецкому языку для Беларуси

Текст 49 Auffallen ist wichtig

Nicht so aussehen wie alle: Das wollen nur wenige Jugendliche. Doch die, die sich

für einen individuellen Stil entschieden haben, zeigen ihn ganz selbstbewusst. Heute

sprechen wir mit Judith, 17 Jahre alt, die im freiwilligen sozialen Trainingsjahr ist,

und mit Paul, 16 Jahre, einem Auszubildenden.

Reporter: Wie?

Judith: Chucks* sind meine Lieblingsschuhe. Ich habe rote und blaue. Kniestrümpfe finde ich warm und cool. Meine Jeans krempele ich hoch. Das sieht nicht so langweilig aus. Im Moment trage ich am liebsten ein Oberteil im Leopardenmuster. Meine Haare färbe ich jeden Monat rot und schwarz. Das sind meine Lieblingsfarben. Ich mische immer verschiedene Stile. So stelle ich meinen eigenen Stil zusammen. Ich will mir noch ein buntes Tattoo mit Blumen auf den Arm machen lassen. Wenn ich zu einem wichtigen Termin muss, ziehe ich schwarze Sachen an. Viele Sachen kaufe ich in Secondhand-Läden oder Boutiquen für Grufties*. Einige Stücke mache ich selbst.

Reporter: Warum?

Judith: Es ist mir wichtig, dass man mich in der Masse erkennt. Ich war schon immer eine Außenseiterin. Ich habe keinen Bock auf oberflächliche, unreife Typen. Gleichaltrige Mädchen und alte Omas gucken mich oft böse an. Doch das ist mir egal. Meine Eltern finden meinen Stil gut. Reporter: Wie?

Paul: Ich trage Jeans und Springerstiefel*. Die Jeans habe ich mit Chlor behandelt. Darum ist die Hose jetzt fleckig. Meine Army-Jacke habe ich vor drei Jahren in einem Secondhand-Laden gekauft. Heute ist sie ein kleines Kunstwerk. Ich habe Teile darauf befestigt, die ich gefunden habe. Die Jacke ist voll mit Nieten und Aufnähern gegen Nazis. Ich habe auch eine Trillerpfeife für Notfälle an der Jacke. Zu Hause habe ich viele bunte T-Shirts, eine rot karierte Hose und eine in Neon-Orange. Bei der Arbeit trage ich nicht so auffällige Kleidung.

Reporter: Warum?

Paul: Vor drei Jahren habe ich einen Überfall von Neonazis erlebt. Damals habe ich gedacht: Die Leute sollen sehen, dass es auch andere Jugendliche gibt. Seitdem laufe ich so rum. Meine Eltern akzeptieren das. Meine Mutter hat mir sogar bei meiner Frisur geholfen. Auf der Straße erlebe ich täglich Beleidigungen. Doch das ist mir die Sache wert. Passiert ist mir noch nichts. Ich kann schnell laufen!

2. Finden Sie den Abschnitt, wo Judith beschreibt, was sie gerne anzieht. Lesen Sie diesen Abschnitt vor.

3. Antworten Sie auf folgende Fragen:

1) Wie reagieren Pauls Eltern aufsein Aussehen?

2) Warum sieht Judith so auffallend aus?

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