материалы к экзамену по немецкому языку для Беларуси

Текст 21 Tor!

„Es hat alles keinen Zweck." Das sagt Erwin sehr oft. Er beginnt mit diesem Satz fast jeden Morgen, wenn seine Mutter ihn weckt. Erwin steht nicht gern auf. Deshalb ist er oft verschlafen und weiß nicht, was er macht. Einmal hat er sogar versucht, sich mit der Zahnbürste die Haare zu kämmen. In der Schule ist es auch nicht anders. Er verlegt Italien in die Nordsee und meint, dass Kolumbus das Ei entdeckt hat. Die Mitschüler lachen immer über seine Antworten in der Stunde.

In der Wirklichkeit kann er nichts schaffen, so verlegt er seine großen Taten in die Träume. Dort fühlt er sich wie ein Held, besiegt Ungeheuer, landet auf dem Mars. Am liebsten träumt Erwin von Fußballspielen, wo er der beste Fußballspieler ist. In Wirklichkeit ist er aber ein Ersatzspieler. Bei den Fußballspielen sieht er nur zu. Aber wenn er allein ist, übt er mit allem, was ihm vor die Füße kommt: mit Konservendosen, Kartons, Bierdosen und Zigarettenschachteln. Erwin wohnt in der Meisenstraße, wo nur Hochhäuser stehen. Einmal kickt Erwin eine Bierdose vor sich her. Da stellt er sich vor, er ist im Stadion. Er stürmt los und schießt die Bierdose gegen ein Fenster im vierten Stock. Das hat eine Frau gesehen, und so erfahren fast alle in der Meisenstraße, dass Erwin eine Fensterscheibe zerschlagen hat.

Etwas Gutes jedoch hatte die Sache. Erwins Mitschüler Olle, der sich für den besten Fußballer hält, kann sich nicht beruhigen, dass Erwin eine Bierdose in den vierten Stock gekickt hat. Ein paar Wochen später findet ein Sportfest in der Schule statt und Olle schlägt Erwin vor, mitzuspielen.

Am Morgen des Spiels kann Erwin vor Aufregung nichts essen und nicht träumen. In der ersten Spiclhälfte läuft Erwin wie ein Huhn herum, und die Zuschauer lachen ihn aus, als er einmal an Stelle des Balls ein Stück Rasen kickt. Da liegt plötzlich der Ball vor seinen Füßen. Erwin stürmt los, sieht den Tormann vor sich, schließt die Augen und kickt den Ball mit der ganzen Kraft in Richtung Tor. Die Zuschauer rufen: „Tor!" Er öffnet die Augen und sieht, dass seine Mannschaftskameraden auf ihn zulaufen und ihn umarmen. Wie im Fernsehen. Jemand fragt: „Wie hast du das gemacht?"

„Ich habe immer davon geträumt", antwortet Erwin.

2. Finden Sie den Abschnitt, in dem es um Erwins Träumerei geht, und lesen Sie ihn vor.

3. Antworten Sie auf folgende Fragen:

1) Welchen seinen Traum hat Erwin schließlich erfüllt?

2) Warum sind Erwins Leistungen in der Schule nicht besonders gut?

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